‚Com am phu‘: Ein himmlisches Gericht aus Hue

In der antiken Stadt Hue wird oft nach ihrer Küche gefragt, die nicht nur viele exotische Köstlichkeiten, sondern auch einige seltsame Namen bietet. Und Namen kommen nicht seltsamer als ‚com am phu‘ (Höllenreis).

‚Com am phu‘: Ein himmlisches Gericht aus Hue

‚Com am phu‘ ist eigentlich ein einfaches Gericht, das aus Zutaten wie Schweinefleisch, Garnelen, Ei und Gemüse hergestellt wird.

Über die Herkunft des Namens gibt es verschiedene Geschichten. Am lebhaftesten ist der Reis, der vor mehr als 80 Jahren im „Hell Restaurant“ in Hue serviert wurde. Das Lokal lag auf einem großen Feld und war nur nachts geöffnet. Der einfache Ort hatte nur Öllampen, um die Dunkelheit zu vertreiben, der Wind blies von allen Seiten und verursachte eine unheimliche, düstere Atmosphäre. Die Kundschaft bestand hauptsächlich aus Arbeitern, Prostituierten und deren Kunden.

In der Vergangenheit war Höllenreis ein einfaches, aber schmackhaftes Gericht, das heißen Reis und Zutaten wie geschmorter Fisch, eingelegte Sojasprossen, Garnelen und Schweinefleisch kombinierte.

Das Restaurant Am Phu (Hell) befindet sich jetzt in der Nguyen Thai Hoc Street 35 gegenüber dem Stadion in Hue, ist aber nicht mehr der gleiche apokryphe Ort mit Bambustischen und Öllampen. Es ist ein Restaurant mit Glühbirnen und normalen Tischen und Stühlen.

Das Gericht ist jetzt aufwendiger als früher. Es hat immer noch heißen Reis, serviert aber auch viele in dünne Streifen geschnittene Artikel, um ihm ein attraktives Aussehen zu verleihen.

‚Com am phu‘ erfordert köstlichen und duftenden Reis, der in einem Reiskocher hergestellt wird. Damit der Reis weich wird und nicht austrocknet, muss er vor dem Garen zwei Stunden in Wasser eingeweicht werden.

Als nächstes werden dünne Omeletts aus Enteneiern ohne Zugabe von Gewürzen hergestellt und in Streifen geschnitten.

Einige Garnelen werden geschält und mit Stößel und Mörser zerstoßen, nachdem die Köpfe entfernt wurden. Eine Pfanne wird erhitzt, etwas Öl dazugegeben und die Garnelenpaste hineingegeben. Die Paste wird bei mittlerer bis niedriger Hitze gerührt, bis die Garnelen Farbe annehmen, was anzeigt, dass sie getrocknet und fertig ist.

Je nach persönlichem Geschmack des Kunden kann man weitere Zutaten wie Schweinswurst, gegrilltes Schweinefleisch, gekochtes Hühnchen oder magere Schweinepastete hinzufügen, die alle in dünne Streifen geschnitten werden.

Man kann auch Gemüse wie Gurke, eingelegter Karottenrettich und Schalottenköpfe hinzufügen, wieder alles in dünne Streifen geschnitten.

‚Com am phu‘ wird mit einer Dip-Sauce gegessen, die durch Mischen von Fischsauce mit Limette, Chili, Knoblauch und Zucker hergestellt wird.

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